Regen und Schnecken

DSC_0148 KopieJedes Jahr, wenn nach Regen die ers­ten Salate in irgend­ei­nem Schneckenschlund ver­schwin­den wer­de ich oft und oft zum Thema Schnecken befragt und wie ich damit umge­he. Hier ein paar Beobachtungen und Erfahrungen:

Schon allein ein klei­ner Rundgang in mei­nem Garten zeigt: es gibt eine Menge unter­schied­li­cher Schnecken: Weinbergschnecken, sons­ti­ge, klei­ne, bun­te Gehäuseschnecken, Schnirgelschnecken, klei­ne Ackerschnecken, schwar­ze oder brau­ne Nacktschnecken, spa­ni­sche Wegschnecken .…. Und natür­lich die­ses ape­titt­li­che Exemplar und Methusalem. Methusalem ist eine rie­ßig gro­ße  Weinbergschnecke, schon ganz weiß und offen­sicht­lich recht alt. Wiki belehrt mich, dass Weinbergschnecken weit über 10 Jahre alt wer­den kön­nen.

Immer wenn ich wut­ent­brannt die Reste mei­nes zar­ten Gemüses anschaue und nach Ordnung und Schneckenkorn rufe, fal­len mir die­se ein: die schö­nen Schnecken; die, die das Gelege ande­rer Schnecken fres­sen; die, die mit ihrer Fraßtätigkeit gemein­sam mit den Regenwürmern und ande­ren Helfern für einen frucht­ba­ren Gartenboden sor­gen … Und dann wer­de ich ein biss­chen gelas­se­ner, pro­bie­re wie­der eine ande­re Möglichkeit, die Schnecken zu ver­trei­ben aus. Vertreiben ohne zu töten. Spätestens seit der Lektüre von “mie­ses Karma” bin ich vor­sich­tig, was die Schädlingsabwehr mit Giften angeht. Und außer­dem schlägt mein Herz für Bio.

Eine klei­ne Sammlung von mehr oder weni­ger erfolg­rei­chen Versuchen, dem “Problem” Frau zu wer­den fin­den Sie hier: Schnecken